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Bilder Gabsheim

Gabsheim wurde erstmals 767 urkundlich erwähnt.

77o - Caisbotesheim

772 - Cheisbotesheim

775 - Gesbotesheim

1335 und die folgenden Jahrhunderte Geispitzheim genannt. Letzteres war die offizielle Bezeichnung bis zum 18. Jahrhundert.  Im Volksmund hieß es im 17. Jhdt. Gauspitzheim und im 18. Jhdt. Gabsheim

Wilhelm Sturmfels deutet Gabsheim mit ”Wohnsitz des Gaisbot” (die Ortsnamen Hessens). Der Franke Gaisbot hat, als die Franken sich unsere Gegend unterwarfen, sich mit seiner Sippe hier niedergelassen und seitdem fuhrt diese Siedlung den Namen Geisbotesheim, also ungefähr seit dem Jahre 5oo. Gabsheim liegt in der  Mitte Rheinhessens, einer der frucht barsten Gegenden Deutschlands. Erst seit dem 8. Juli 1816 fuhrt dieses schöne, reichgesegnete Land zwischen Rhein, Nahe u. Donnersberg den Namen ”Rheinhessen”.   Damals wurde es durch den Wiener Kongress dem Großherzogtum Hessen zugeteilt,  - zum Leidwesen seiner Bewohner.

Reich und wechselvoll ist die Geschichte unserer Heimat. Rheinhessen ist uraltes Kulturland. Koflers archäologische Karte von Hessen zeigt hier die Spuren dichter Besiedlung seit der Stein und Bronzezeit. Also seit 2ooo vor Christi Geburt bewohnen Menschen unser Rheinhessischer Hügelland. Waffen und Werkzeuge der Steinzeit waren aus Stein, Holz oder Tierknochen. Solche Steinwerkzeuge, ”Steinäxte”, ”Pflugschar” aus Taunusschiefer, wurden auch hier beim Schanzenberg gefunden und in das Museum nach Mainz gebracht.

Die ersten historisch sicher nachweisbaren Bewohner der hiesigen Gegend waren die Kelten,  die etwa um das Jahr 4oo vor Chr. sich hier niederließen.  Sie wurden nach Westen verdrängt durch die Vangionen, die schon vor der Ankunft des Caesar, von dem rechten Rheinufer kommend,  sich hier ansässig machten.

Im Jahre 38 vor Chr.  pflanzten die Römer unter ihrem Feldherrn Agrippa in Mainz zum ersten Mal ihre Feldzeichen auf und errichteten daselbst ein ständiges Lager.  Die Vangionen kamen damit unter die Herrschaft der Römer und blieben es, solange letztere die Herren des linken Rheinufers waren.

Im Jahre 4o21 zog der römische Feldherr Stilicho die Truppen, die in den rheinischen Grenzfestungen lagen,  von da zurück, um Italien und Rom gegen Alarich, den König der Westgoten,  zu verteidigen

Damit waren die Römer endgültig vom Rhein verschwunden. Zahlreiche Funde von Steindenkmälern, Waffen und Münzen, wie sie noch fortwährend aus rheinhessischem Boden zu Tage gefördert werden,  beweisen, daß sich die römischen Eroberer auf lange Zeit hier häuslich eingerichtet hatten.

In der Gabsheimer Gemarkung sind an verschiedenen Stellen derartige römische Altertümer aufgedeckt worden.  Im Mainzer Museum befinden sich aus Gabsheim:  Römische Gräber,  Urnen und Münzen. Im Museum zu Uorms römische Gefäße.  Im Museum Darmstadt römische Gefäße und Bronzefibeln.

Vom Jahre 496 ab ist unsere Gegend fränkisches Gebiet.  Die im Lande verbliebenen Völkerreste der Alemanen und Vangionen uurden von den fränkischen Eroberern allmählich aufgesogen.  Andere Völkereinwanderungen fanden nach Ansiedelung der Franken nicht mehr statt und so bilden diese zweifellos den Stamm des rheinhessischen Volkes. Die Rheinhessen sind also Rheinfranken. Die Orte auf die Endung "heim" sind fränkischen Ursprungs. Rheinhessen zählt deren 141

 

Wappenbeschreibung


wappen-gabsheim-digi--06.06.05.jpg-m Von Silber und Rot geteilt, oben drei blaue Lilien nebeneinander, unten ein liegendes silbernes Spatenblatt Das abgebildete und beschriebene Wappen von Gabsheim geht auf ein bereits 1507 überliefertes Gerichtssiegel zurück. Während der Spaten vermutlich ein Ortszeichen darstellt, weisen die Lilien auf die Kämmerer von Dalberg, die Ortsherren bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Feldfarben Silber und Rot schließlich stellen einen Bezug zur eh. Erzdiözese Mainz her, zu der wie alle rheinhessichen Orte auch Gabsheim gehörte

 

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Der Ortsname Gabsheim
Herkunft, Geschichte

Weitere Informationen zur Geschichte von Gabsheim finden sie hier

von Dr. Rudolf Post Gabsheim


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Warum das so ist und viele weitere Einzelheiten und Besonderheiten kann man in diesem Buch in 15 Kapiteln nachlesen:

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